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GW-Gleichenpläne




Überblick GEOSURF

Auswertungen
Triangulierung
GW-Gleichenpläne


Prospekt PDF-Format


Schritt 01: Punktdaten importieren

Import von Punktdaten, mit X,Y und Z-Koordinate (auf NN bezogene Abstichsdaten). Die Importdatei wird mit der Exportfunktion für Stichtagsmessungen in AquaInfo erstellt.

Räumliche Daten bestehen in GEOSURF aus einer X,Y und Z-Koordinate, einer optionalen Lokalitätsbezeichnung sowie einem optionalen Symbolindex. Der Wert der Z-Koordinate kann beliebige Meßwerte wie z.B die Geländehöhe oder einen anderen raumbezogenen Meßwert repräsentieren.

GEOSURF benötigt zur Auswertung wenigstens drei Punkte. Nach oben ist die Anzahl theoretisch unbegrenzt. Das Limit setzt hier der zur Verfügung stehende Speicherplatz ihres Computers.

Die Daten können aus ASCII-Dateien oder über die ODBC-Schnittstelle aus einer beliebigen Datenbanktabelle oder Abfrage eingelesen werden.

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Schritt 02: Triangulierung der Punkte

Nach dem Einlesen erzeugt GEOSURF eine sogenannte Punktgruppe. Diese Punktgruppe kann dann entsprechend weiterverarbeitet werden. Dazu wird in der Regel eine Dreiecksvermaschung (TIN Triangulated Irregular Network) erzeugt.

Die Dreiecksvermaschung wird meist dann angewandt, wenn die Meßwerte unregelmäßig verteilt vorliegen. Das von GEOSURF erzeugte Dreiecksnetz kann editiert werden, um räumliche Gegebenheiten und Unstetigkeiten exakt abzubilden.

Um räumliche Meßwerte auswerten zu können, müssen zwischen den Meßpunkten Flächen gebildet werden, die möglichst sinnvolle Raumbeziehungen herstellen. Zu diesem Zweck wird gewöhnlich eine Triangulierung erzeugt.

Die von GEOSURF erzeugte Triangulierung ist eine global und lokal optimale 'Delaunay'- oder auch 'Thiessen'-Triangulierung. Für sämtliche gebildeten Dreiecke gilt, daß ihr jeweiliger Umkreis keine weiteren Datenpunkte enthält (lokales Umkreiskriterium von LAWSON). Der verwendete Algorithmus entspricht weitgehend dem iterativen Verfahren von RENKA, bei dem ausgehend von einem Initialdreieck alle weiteren dann schrittweise durch Einfügen weiterer Punkte gebildet werden, so daß zu jedem Zeitpunkt eine lokal optimale Triangulierung vorliegt. Das Verfahren hat sich insbesondere bei großen Punktmengen als vorteilhaft erwiesen, da durch Vorsortieren der Punkte nach XY-Koordinaten ein lineares Laufzeitverhalten erreicht wird.

Da der Delaunay-Algorithmus nur zweidimensional arbeitet, kann es notwendig werden, die Dreiecksvermaschung manuell zu ändern, um spezielle räumliche Situationen exakt abzubilden.

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Schritt 03: Erzeugung eines Gitters

Im Anschluß an die Triangulation wird eine Gitternetzinterpolation durchgeführt. Für Grundwasserdaten empfehlen wir das Inverse Distance Verfahren. Als weitere Interpolationsmethoden stehen das lineare, C1 quadratisch und C1-kubisch zur Verfügung.

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Schritt 04: Erstellen von Höhenzonen und Höhenlinien

Als letzter Schritt werden nun Höhenzonen und Höhenlinen vom interpolierten Gitter als Objekte in die Zeichnung eingefügt.

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   Grundwassergleichenplan August 1999
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Schritt 05: Vergleichende Auswertungen in GEOSURF

Innerhalb eines GEOSURF Modells können mehrere Auswertungen abgespeichert werden. Im folgenden Beispiel wurde ein zweiter Gleichenplan für August 1998 erstellt. Durch Ein- und Ausblenden der einzelnen Objekte können beliebige Kombinationen der zwei Zustände dargestellt werden.

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   Grundwassergleichenplan August 1998
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Schritt 06: Erstellen eines Differenzenplans in GEOSURF

Die in den Schritten 01-06 erstellten Gitternetze (August 1999 und August 1998) können im Objektbaum per Drag & Drop aufeinander gezogen und miteinander verrechnet werden. Als Operatoren für die Oberflächenverrechnung stehen die Addition, Subtraktion, Multiplikation und das Dividieren zur Verfügung. Im Beispiel unten wurden die Oberflächen subtrahiert. Die Ergebnisoberfläche repräsentiert die Grundwasserstandsdifferenzen zwischen August 1999 und August 1998.

Mit dieser Funktion können ebenso Grundwasserflurabstandskarten erstellt werden. Für diese Karte muß lediglich eine Geländeoberfläche als Gitter vorliegen. Zum Erstellen der Geländeoberfläche können DGM-Daten der Landesvermessungsämter verwendet werden.

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   Grundwasserdifferenzenplan 1998/1999
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Schritt 07: Darstellung GW-Gleichen 08 1999 auf dem DGM der Geländeoberfläche

In dieser Darstellung sind die Grundwassergleichen auf dem digitalen Geländemodell (DGM 50) dargestellt. In einem weiteren Schritt können die beiden Gitternetze (GW-Oberfläche und Geländeoberfläche) zu einem Grundwasser Flurabstandsplan verrechnet werden.

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   Geländemodell DGM 50 und Grundwassergleichen August 99
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Schritt 08: Grundwasser Flurabstand

Aus der Verrechnung der Geländeoberfläche mit der Grundwasseroberfläche (Gitterverrechnung per Subtraktion) entsteht der Grundwasser Flurabstandsplan:

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   Grundwasserflurabstand August 99
Schritt-08


© GEOSURF: HaraSoftlab 1993-1999, H. Mieling
© Text & Abbildungen: Gero Brandenburg, GeoConcept-Systeme GbR. Teile dieses Textes (Punktdaten & Triangulation) sind der Online-Hilfe von GEOSURF entnommen


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